Ilsenburger Abordnung beim 2. ID-Cup in Berlin-Spandau (Harald Fungk)
Am Samstag, 19/09/2026, fand in Berlin der 2. Spandauer ID-Judo-Cup statt. 32 Kämpfer aus vier Landesverbänden nahmen teil - neben den Gastgebern aus der Hauptstadt waren Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt vertreten. Der Einladung von Sven Neuber (TSV Spandau 1860 e.V., Special Olympics Berlin e.V. und Behindertenreferent im Judo-Verband Berlin e.V.) war auch eine große Ilsenburger Mannschaft gefolgt, neun Wettkämpfer unter der Leitung der beiden engagierten Trainer Sandra und Christian. Anfang Mai bei den offenen Deutschen ID-Meisterschaften in Hannover noch als Zuschauer, wollten es die Ilsenburger diesmal in der “ Ferne” wirklich wissen. Die Aufregung stieg dann schon bevor es losging bei den Skill-Tests zur Einteilung in die drei Wettkampfklassen. Auch eine neue Erfahrung für mich als Behindertenreferent im Landesverband - die fünf Stationen des Skilltests durfte ich mit den Ilsenburgern sogar durchführen.
Nach einer Pause und anschließender gemeinsamer Erwärmung ging es in den Wettkampf. Es wurde gewichtsnah in den drei Wettkampfklassen gekämpft. Die Kämpfer wurden lautstark angefeuert und nach jedem Kampf gab es meist zwei zufriedene Gesichter. Man hat immer wieder den positiven Eindruck, dass die ID-Judoka mit noch mehr Freude und Respekt auf der Matte agieren und weniger verbissen kämpfen. Unsere Ilsenburger Judoka konnten sich mit zwei Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen belohnen, was zudem Platz 2 in der Vereinswertung einbrachte.
Es war ein sehr gut organisierter Wettkampf, der durchaus eine höhere Teilnehmerzahl verdient hätte. Ich hoffe, das auch in unserem Landesverband das Interesse geweckt wurde. Ein ganz besonderer Dank an die Ausrichter vom TSV Spandau und die zahlreichen Helfer, Trainer und Betreuer, die solch eine Veranstaltung erst möglich machen. Die Verantwortung, das Engagement und der Aufwand sind hier wesentlich größer als bei einem “normale” Judoturnier, das kann nicht hoch genug schätzen. DANKE
Harald Fungk,
Behindertenreferent im Landesverband Sachsen-Anhalt
(Fotos Hummels/Fungk privat)