News

Klick auf das Bild, um es zu vergrößern.
24.09.2026 (F.Buenger )

Bundesfinale "Jugend trainiert" in Berlin

Mit gleich zwei Mannschaften vertrat das Diesterweg-Gymnasium Tangermünde-Havelberg Sachsen-Anhalt beim diesjährigen Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin. Sowohl die Mädchen als auch die Jungen hatten sich zuvor beim Landesfinale durchgesetzt und damit das Ticket für die Bundeshauptstadt gelöst.

Für die Mädchen war es bereits die fünfte Teilnahme in Folge, während sich auch die Jungen nach ihrem Landessieg wieder auf Bundesebene mit den besten Schulmannschaften Deutschlands messen durften. Für das Mädchenteam gingen Fiona Wolff, Juna Koglin, Lea Eggert, Magdalena Siedler, Marie Tauscher und Sophie Gröning auf die Matte.

Bereits die Vorrunde hatte es in sich. Mit dem Sächsischen Landesgymnasium für Sport Leipzig und dem Sportgymnasium Neubrandenburg warteten zwei starke Sportschulen auf die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt. Besonders eng verlief die Begegnung gegen Neubrandenburg. Beim Stand von 2:2 musste der letzte Einzelkampf die Entscheidung bringen. Dieser ging an die Gegnerinnen, sodass sich das Diesterweg-Gymnasium knapp mit 2:3 geschlagen geben musste. Gegen das Landesgymnasium für Sport Leipzig fiel die Niederlage anschließend deutlicher aus.Damit ging es für die Mädchen in die Platzierungsrunde. Dort zeigte die Mannschaft Moral und kämpfte sich mit starken Auftritten zurück ins Turnier.

Besonders spannend wurde es gegen das Scheffel-Gymnasium Bad Säckingen. Nach den regulären Kämpfen stand es 2:2, sodass eine Gewichtsklasse für einen zusätzlichen Entscheidungskampf ausgelost werden musste. Das Los fiel auf Magdalena Siedler, die damit ein zweites Mal auf die Matte musste. Sie behielt die Nerven, gewann ihren Kampf und sicherte ihrer Mannschaft damit den entscheidenden dritten Punkt. Mit weiteren erfolgreichen Mannschaftskämpfen erreichten die Mädchen schließlich Platz 11. Damit belegte das Diesterweg-Gymnasium bereits zum dritten Mal in Folge Rang elf beim Bundesfinale.

Bei den Jungen vertraten Arik Richter, Jonathan Kolley, Linus Hinz, Magnus von Wnuck, Malte Janthur, Remi Erxleben und Thaddeus Schäffner Sachsen-Anhalt. Auch sie bekamen es bereits in ihrer Vorrundengruppe mit starker Konkurrenz zu tun. Unter anderem standen ihnen die Mannschaften des Sportgymnasiums Jena und des Sportgymnasiums Schwerin gegenüber. Erschwerend kam hinzu, dass sowohl die Jungen als auch die Mädchen des Diesterweg-Gymnasiums die leichteste Gewichtsklasse beim Bundesfinale nicht mehr besetzen konnten. Beim Landesfinale in Sachsen-Anhalt war dies noch möglich gewesen. In den Monaten bis zum Bundesfinale ließ sich das erforderliche Gewicht jedoch nicht mehr halten, sodass beide Mannschaften in Berlin jeweils mit einer unbesetzten Position in ihre Begegnungen starten mussten.

Für die Jungen reichte es diesmal nicht zu einem Mannschaftssieg. Am Ende belegten sie Platz 14. Dennoch war bereits die Qualifikation für Berlin ein Erfolg: Beim Landesfinale hatten sie sich gegen die Konkurrenz aus Sachsen-Anhalt durchgesetzt und sich damit das Startrecht auf Bundesebene erkämpft. Gerade für die jüngeren Judoka bot das Bundesfinale zudem wertvolle Erfahrungen gegen starke Gegner aus dem gesamten Bundesgebiet.

Unterstützt wurden beide Mannschaften von Lehrertrainer Herrn Bünger sowie von Rike Wiedenhöver und Zoe Musial. Rike und Zoe kennen das Bundesfinale selbst bestens. In den vergangenen Jahren standen sie noch als aktive Teilnehmerinnen für das Diesterweg-Gymnasium auf der Matte. Diesmal begleiteten sie die Mannschaften als Schülermentorinnen und konnten ihre Erfahrungen an die jüngeren Judoka weitergeben.

Auch abseits der Matte wurde die gemeinsame Zeit in Berlin genutzt. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Bundestages und des Brandenburger Tores sowie ein Freilichtfilm zur deutschen und Berliner Geschichte im Regierungsviertel. Außerdem besuchte die Gruppe den Berlin Dungeon. Nicht fehlen durfte auch das inzwischen traditionelle gemeinsame Sushi-Essen. Nach mehreren Teilnahmen am Bundesfinale gehört der Besuch des Stammrestaurants mittlerweile fest zu den Berlin-Fahrten des Diesterweg-Gymnasiums.

Mit zwei Landessieger-Mannschaften beim Bundesfinale, spannenden Begegnungen, starken Einzelleistungen und vielen gesammelten Erfahrungen war Berlin damit auch in diesem Jahr ein besonderer Höhepunkt der Schulsport-Saison für die Judoka aus Sachsen-Anhalt.