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10.05.2026 (J.Hannig )

Erster zentraler Kampfrichterlehrgang

Nach einer Neuordnung der Strukturen im Kampfrichterwesen begrüßte Landeskampfrichterreferent Christan Albrecht am 09. und 10. Mai 22 Judoka aus beiden Bezirken zum ersten zentralen Kreis- und Bezirkskampfrichterlehrgang Sachsen-Anhalts in der Universitätssporthalle Magdeburg.

 

Für viele der Judoka war es der erste direkte Berührungspunkt mit dem Kampfrichterwesen und so ging es zunächst darum sich mit der Theorie der Kampfbewertung und Kampfführung vertraut zu machen. Während die Wertungen und dazugehörigen Handzeichen kein Problem darstellen, wurde es bei den Shido schon schwieriger. Welche Unterscheidung gibt es da und wofür gibt es spezielle Handzeichen? Mit vereinten Kräften findet man eine Vielzahl an Lösungen. 

In der anschließenden Praxis wurde dann einigen bewusst, wie schwierig der Job im (nicht-Judo-) Anzug auf der Matte ist. Die richtige Entscheidung zu finden wird deutlich schwieriger, wenn man keine gute Position auf der Matte hat und dann soll diese auch noch in möglichst schnell getroffen werden. Zumindest grölende Zuschauer und Trainer blieben den Auszubildenden erspart.

Mit dem abschließenden Theorietest, den alle erfolgreich bestanden, schlossen alle den ersten zentralen Kampfrichterlehrgang im Land erfolgreich ab. Im Rahmen der praktischen Prüfung bei einem Turniereinsatz soll jetzt bei nächster Gelegenheit auch der Abschluss der Lizensierung erfolgen.

 

Bild: Christian Albrecht