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10.03.2026 (J.Hannig )

Spaß, Spiel und ganz viel Input – Auftakt der Trainer-C-Ausbildung in Tangermünde (Patrick Buder)

„Spaß, Spiel und ganz viel Input“ – so lässt sich das Auftaktwochenende der Trainer C-Ausbildung treffend zusammenfassen, welches am 07. und 08. März 2026 in Tangermünde stattfand.

 

Nach dem Ankommen der Teilnehmenden und einer kleinen Kennenlernrunde sowie einem organisatorischen Ausblick auf die kommenden Wochenenden ging es recht schnell in die Praxis – gewissermaßen ins „Wohnzimmer“ der Judoka des TSV Tangermünde.

 

Auf der Matte wurden zunächst vielfältige und abwechslungsreiche Erwärmungsmöglichkeiten vorgestellt, sowohl spielerischer als auch technisch orientierter Natur. Anschließend führte Lehrwart Friedemann Bünger strukturiert und leicht verständlich in die Thematik Wurfgruppe vs. Wurfprinzip ein. In Form eines “Was wenn”-Szenarios wurde die Weiterführung des Wurfprinzips O-goshi demonstriert und im Anschluss von den Aspiranten praktisch geübt und gefestigt. 

 

Darauf folgte eine weitere aufschlussreiche Einheit zur Grundkampfkonzeption, verbunden mit dem Werfen aus unterschiedlichen Bewegungsrichtungen. In kleinen Verschnaufpausen wurden immer wieder Theorieanteile eingestreut, etwa zur Vor- und Nachbereitung von Trainingseinheiten. Dabei erklärte Friedemann auch sportwissenschaftliche Zusammenhänge, die bei vielen Teilnehmenden für einige „Ah-“ und „Oh-Momente“ sorgten.

 

Zum Abschluss des ersten Ausbildungstages kamen alle noch einmal zu einer gemeinsamen Theoriestunde zusammen. Dort standen Reflexion und Feedback im Mittelpunkt, bevor gegen 19 Uhr der wohlerarbeitete Feierabend eingeläutet wurde.

 

Am zweiten Tag wurde nach einer kurzen Ankommens- und Begrüßungsphase schnell wieder der Weg auf die Matte gefunden. Nach der Erwärmung und einer Einführung zu den Sozialformen im Sport und deren Einsatz im Judo wurde dieses Wissen direkt in Gruppenarbeit umgesetzt. Gemeinsam wurden Trainingskonzepte zum Thema Ashi-waza erarbeitet und anschließend im Verbund praktisch trainiert.

 

Nach einer wohlverdienten Pause tauschten sich die Teilnehmenden konstruktiv über mögliche Störungspotenziale im Training aus und entwickelten Lösungswege – sowohl aus der gestellten Übungsaufgabe heraus als auch aus eigenen Erfahrungen. Gerade hierbei zeigte sich der Vorteil des guten Erfahrungsmixes innerhalb der Gruppe.

 

In der letzten Einheit auf der Tatami wurde ein theoretischer Ausblick auf das Heranführen an den Zweikampf gegeben, der anschließend in Form von spielerischem Bodenrandori praktisch umgesetzt wurde.

 

Den Abschluss des ersten Ausbildungswochenendes bildete schließlich eine kurze Einführung in das Online-Modul der Ausbildung. Weiter geht es für die angehenden Trainerinnen und Trainer dann am zweiten Ausbildungswochenende ab dem 21.03.2026 beim Köthener SV.

 

Ein besonderer Dank gilt dem TSV Tangermünde für die Ausrichtung inklusive kulinarischer Versorgung und an Friedemann , der uns mit viel Engagement, fundiertem Wissen und spürbarer Begeisterung durch ein spannendes und aufschlussreiches Wochenende geführt hat.

 

Bild: Patrick Buder