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01.02.2026 (J.Hannig )

Auf dem Weg zu Einigkeit und mehr Flexibilität (Friedemann Bünger)

Vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 fand in Maintal die Bildungstagung des Deutscher Judo-Bund statt. An der Veranstaltung nahm neben 25 Lehr- und Prüfungsreferenten der Landesverbände auch unser Lehrwart Friedemann Bünger teil. Wie gewohnt ging es darum, zentrale Fragen der Bildungs-, Graduierungs- und Lizenzarbeit gemeinsam zu bearbeiten und weiterzuentwickeln.

 

Inhaltlich standen mehrere Schwerpunkte im Fokus: die Graduierung im DMV, die Organisation von Veranstaltungen, die Lizenzverarbeitung, die Qualitätssicherung der Trainer-Aus- und Fortbildung sowie die Definition von Mindest- und Maximalstandards bei Graduierungen. Ergänzend wurden Aspekte der QuaTrA-Studie im Kontext der Ausbildungs- und Fortbildungsstrukturen diskutiert.

 

Neben Plenumsphasen wurde intensiv in Kleingruppen gearbeitet. Der fachliche Austausch war durchweg konstruktiv, lösungsorientiert und von hoher Beteiligung aller Anwesenden geprägt. Deutlich wurde dabei auch, dass dieses Gremium nicht punktuell, sondern kontinuierlich arbeitet: Die Beteiligten stehen seit Jahren in engem Austausch und treffen sich regelmäßig zusätzlich in Online-Meetings, um Themen nachhaltig voranzubringen.

 

Ein zentrales Ergebnis der Tagung ist die gegenseitige Anerkennung abgeschlossener Module im Graduierungssystem zwischen den Landesverbänden. Damit wurde ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Effizienz in der Bildungsarbeit beschlossen.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Ergebnis der Tagung ist die Zusage des DJB zur Genehmigung einer Kooperationsveranstaltung des Thüringer Judoverbands und des Judoverbands Sachsen-Anhalt. Konkret wurde eine Trainer-B-Ausbildung in Bad Blankenburg genehmigt, die vom 02. bis 06.11 stattfinden wird. Zusätzlich wurde eine Trainer-A/B-Lizenzverlängerung für Sachsen-Anhalt bestätigt, die für den Zeitraum vom 31.10. bis 01.11 angesetzt ist. 

 

Besondere Bedeutung erhielt die Tagung durch die Teilnahme des neuen DJB-Vorstands Dr. Johannes Karsch. Er stand den Teilnehmenden offen für Fragen zur Verfügung und überzeugte durch Dialogbereitschaft, Offenheit und strategische Klarheit. 

 

Die Bildungstagung 2026 machte deutlich, dass die Bildungs- und Prüfungsarbeit im Deutschen Judo-Bund auf einer engagierten und gut vernetzten Basis steht. Die erzielten Ergebnisse und der intensive Austausch liefern wichtige Impulse für die weitere Arbeit in den Landesverbänden und auf Bundesebene.

 

Bild: privat