News

19.01.2023 (J.Hannig )

Informationen zu den Anforderungen der Danprüfungen

Zur besseren Vorbereitung auf die Danprüfungen wurden vom Prüfungsreferenten und Katareferenten in Zusammenarbeit mit den Danprüfern Hilfestellungen und Materialien erstellt.

Diesen sollen den Prüflingen bei einer gezielten Vorbereitung schon vor der 1. Konsultation helfen und das allgemeine Niveau bei den Prüfungen dadurch steigern.

Der allgemeine Ablauf und Hinweise sind im Dokument “Weg zum Dan” beschrieben.

Die Anforderungen zu den einzelnen Prüfungsbereichen (ohne Selbstverteidigung) sind nachfolgenden aufgelistet. Die Dokumente sind nicht als vollzähliger Abschluss zu verstehen sondern lediglich als kleine Auswahl an möglichen Quellen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Materialien, digital wie auch gedruckt.

Technische Hinweise

Wurftechniken/Bodentechniken:
Für die Grundformen kann sich in der Wahl der Variante an den Videos der IJF-Academy zusammen mit dem Kodokan https://www.youtube.com/watch?v=_GxcFx8LZRk&list=PLtz539PTepc16H2iu5F3Q3D7_He1EYlIQ orientiert werden. Auch alle anderen gängigen Veröffentlichungen (siehe Stoffsammlung) können zur Orientierung genommen werden. Ein 2-Quellen-Prinzip ist günstig. 

Die Demonstrationen der Grundformen sollen mindestens aus einem 3-Schritt-Muster erfolgen. Eine Demonstration aus dem Stand ist nicht ausreichend!
Die Demonstration erfolgt einseitig, es sollte besonders auf die Herausarbeitung des Wirkprinzips geachtet werden.

 

Anwendung Stand:
Die Anwendungen sind mindestens aus einer randorinahen Bewegung zu demonstrieren, wenn streitbare Varianten gezeigt werden, sollte sich gut auf Nachfragen vorbereitet werden

Eine Darstellung einer guten Demonstration einer Wurfverkettung und dazu gehörigen “No-Gos”, die in einer Anwendungsaufgabe nichts zu suchen haben ist hier zu finden: 
→→→Leitbild Kombination←←←

 

Die Wurfverkettungen sollten nach dem Muster “1. Technik → Ukes Reaktion → 2. Technik” formuliert werden. Eine Bezeichnung als Finte oder Kombination in den schriftlichen Ausarbeitungen ist für den 2. Dan erforderlich. Konter sollten nach dem Muster “Kontertechnik gegen Ukes Technik durch Verteidigungshandlung” formuliert werden. Im 2. Dan ist darauf zu achten, dass ein Konter durch Blocken, einer durch Ausweichen und einer durch Übersteigen eingeleitet wird. Bei der Demonstration sollte darauf geachtet werden, dass Ukes Angriff ernsthaft und realistisch erfolgt. Der Prüfling sagt die Aktion vor der Demonstration an.

Ideen zur Anwendung können sich im Dokument "Videobeispiele Anwendungen" geholt werden. Hierbei ist zu beachten, dass diese Videos nicht speziell für die Anforderungen von Danprüfungen im JVST erstellt wurden und daher die Ausführungen noch an die speziellen Anforderungen angepasst werden müssen. 

 

Anwendung Boden:
1. Dan: Im Übergang Stand-Boden muss eine Situation aus dem Übergang entstehen aus der Tori einen Vorteil zieht. Eine misslungene Wurfaktion mit anschließender Demonstration einer Bodentechnik ist nicht ausreichend.
2. Dan: Unter Fesselung wird die Fixierung und Immobilisierung einer Gliedmaße (nicht des Kopfes alleine) oder des Torsos Ukes unter Zuhilfenahme des eigenen oder Ukes Gi / Teilen davon oder Gürtels oder Toris Extremitäten verstanden. Die Aktion sollte den jeweils gültigen Wettkampfregeln entsprechen (z. B. kein vollständiges Umschlingen). Die Fesselung kann zum Erlangen / Herausarbeiten einer Zieltechnik verwendet werden (Zwischenstation) oder Bestandteil der Zieltechnik sein. Es sollte deutlich werden, dass die Fesselung verwendet wird, um die Zieltechnik zu erreichen, wirksam zu machen oder einen deutlichen Vorteil zu erreichen. Ist die Fesselung in der Aktion unnötig, gilt die Aufgabe nicht als gelöst.
3. Dan: Es muss erkennbar sein, warum die Verkettung zu Stande kommt und die nächste Technik in der Verkettung gewählt wird.

Erarbeiten im Boden erfolgt gegen realistischen, aber angepassten Widerstand von Uke. Uke verhält sich wie ein erfahrener Bodenkämpfer der sich verteidigen möchte (randorinah)

 

Spezialtechnik:
Die Spezialtechnik soll das Judo des Prüflings zeigen, keine Grundform

  • Die Spezialtechnik soll gegen beide Auslagen vorbereitet werden
  • Es erfolgt erst die Demonstration und Erläuterung der Spezialtechnik, anschließend die Übungsformen dazu
  • Es ist darauf zu achten, dass gezeigt wird was auch erklärt wird

 

Ãœbungsformen:
Unter “Stoffsammlung” ist lesenswerte Literatur aufgelistet. Ein 2-Quellen-Prinzip wird empfohlen.

Übungsformen werden nach der Erläuterung zur Spezialtechnik (1. / 2. Dan) demonstriert. Eine klare Trennung der Prüfungsabschnitte “Spezialtechnik” und “Übungsformen” muss erkennbar sein.

 

Theorie:
Unter “Stoffsammlung” ist lesenswerte Literatur aufgelistet. Ein 2-Quellen-Prinzip wird empfohlen.

 

Kata:
Im Fachbereich “Kata” sind die Kodokan Lehrvideos und Textsbooks verlinkt.


Wichtig

16.11.2023 (F.Schiller )

Wichtige Information zum digitalen Judopass

  • Der DJB führt verbindlich zum 1.1.2024 den digitalen Judopass ein.
  • Dies ist ein Verwaltungsakt unter Federführung des hauptamtlichen Vorstandes und nicht(!) der Mitgliedervollversammlung des DJB.
  • Das Präsidium des JVST sowie weitere LV sind prinzipiell für einen digitalen Pass, kritisieren aber den Ablauf – insbesondere das Zeitfenster – der Einführung.
  • Uns sind die Hände gebunden; wer nicht umstellt, ist spätestens ab 1.3.2024 vom Sportbetrieb...